Essentieller Tremor

J. , 58 J, männlich, Essentieller Tremor, (Zittern, vor allem in der rechten Hand), Juli 2008,

Ich leide schon seit einigen Jahren unter Essentiellem Tremor und hatte mir die Diagnose selbst gestellt, als ich im Internet nach den bei mir feststellbaren Symptomen recherchierte.

Im Krankenhaus Rechts der Isar wurde mein Verdacht durch eine Untersuchung bestätig und man sagte mir, dass das Krankheitsbild klassisch ausgeprägt sei.
Normalerweise würde man das mit Beta-Blockern behandeln. Auch die Uni Frankfurt, bei der z. Zt. eine Studie zu diesem Thema läuft, bestätigte mir dies als übliche Behandlung.

Ich war aber gegen diese Hammermethode und sprach meine Tanzfreundin Ramona diesbezüglich an. Sie hatte mir mal von Tibetan Cranial und Ihrer EFT-Methode erzählt. Ehrlich gestanden, hatte ich von solchen Methoden früher überhaupt nichts gehalten, alles was nicht wissenschaftlich belegt ist, konnte bei mir nicht punkten – ich bin halt Betriebswirt und Informatiker. Da aber Ramona auch eine technische und betriebswirtschaftliche Ausbildung hat und sich ganz auf diese sanften Methoden verlässt, war ich zu einem Versuch bereit.

Ich muss noch erwähnen, dass ich mich in meinem früheren Umfeld (verheiratet, zwei Söhne) so ziemlich mit dieser Krankheit arrangiert hatte, weil auch meine Mutter und mein Großvater die gleichen Krankheitssymptome beklagten (vererblich – passt genau in das typische Krankheitsbild). Beta-Blocker, die meine Mutter im Übrigen auch nimmt, helfen so gut wie nicht oder haben andere gesundheitliche Beschwerden zur Folge.

Nachdem ich mich jedoch von meiner Frau getrennt habe und über mein Hobby (Tanzen) viele neue Bekanntschaften mache, wollte ich diese Krankheit nicht länger so hinnehmen. Sie macht sich durch deutliches Zittern bemerkbar und das wird verstärkt durch Aufregung oder Anstrengung. Teilweise war ich nicht in der Lage ein volles Glas Wasser von einem Tisch zum anderen zu tragen ohne es zu verschütten; die dabei entstehenden Peinlichkeiten muss ich hier nicht näher erläutern.

Also habe ich bei Ramona einige Sitzungen (6mal Tibetan Cranial, 3mal EFT und einmal WWT innerhalb von 2 Wochen) ich muss schon sagen – genossen, denn vor allem Tibetan Cranial ist Entspannung pur.

Im Rahmen der EFT-Sitzungen haben wir dann all meine Erinnerungen aus Schule, Erziehung, Beruf und Familie durchgearbeitet, was zu einer deutlich bewussteren Wahrnehmung meiner Schwächen geführt hat und ich auch lernte diese zu akzeptieren. Ich war aber auch bereit, mich auf diese ungewöhnlichen Behandlungen einzulassen und glaube, das ist schon eine wichtige Bedingung für eine mögliche Besserung/Heilung.

Ich kann jetzt zwar nicht von einer Heilung im Sinne des Umlegens eines Schalters sprechen, jedoch bin ich viel besser in der Lage, die Situationen zu beherrschen und auch in meinem Umfeld wird dieser Fortschritt deutlich wahrgenommen. Ich kann mich nur ganz herzlich bei Ramona bedanken und werde sie gerne weiterempfehlen.